Archiv der Kategorie: RoBiNet Veranstaltung

Neue Ideen für ein altes Haus: Ergebnisse des RoBiNet-Workshops zum Fiegeschen Saal

von Ruth Finkh und Gisela Brill

Am 27. September fand auf Einladung des Vereins RoBiNet ein Planungs-Workshop im alten Fiegeschen Saal (Sellenfried 1) statt, zu dem Interessierte jeden Alters eingeladen waren. Tatsächlich erschienen rund 100 Bürger zwischen 3 und 83 Jahren, um ihre Ideen für die künftige Nutzung des wunderschönen Jugendstilsaals aus dem Jahr 1896 beizusteuern, der von RoBiNet im Laufe der nächsten Jahre wieder eröffnet werden soll.

Die Stimmung war fröhlich und fast ein wenig magisch: Stimmengewirr, Gelächter, Bewegung und Licht drehten die Zeit zurück. Es war, als würde der alte Raum nach fünfzig Jahren zum ersten Mal wieder die Augen aufschlagen. Ältere Leute berichteten angeregt aus ihrer Jugendzeit von Tanzveranstaltungen, als die Männer mit klopfendem Herzen auf den Bänken saßen und darauf warteten, die Mädchen auf der anderen Seite des Saals endlich auffordern zu können. Aber es waren auch junge Mitglieder der Göttinger Swingtanz-Szene gekommen, die von dem geräumigen Tanzboden schwärmten. Doch Tanz war nicht alles, was den Besuchern vorschwebte.

Unter den Ideen, die auf großen Tafeln zusammengetragen und am Ende durch Klebepunkte bewertet wurden, fanden folgende Vorschläge besonders viel Anklang:

  • Kinobetrieb für Kinder und Erwachsene
  • Tanz und Musik
  • Lesungen
  • Ausstellungen
  • Theater
  • Bastel- und Handarbeitsnachmittage
  • Café- oder Kneipenbetrieb
  • Kleinkunst

Aber auch die Vorstellung eines Ortsmuseums fand Unterstützung, Skatabende, Indoor-Spielmöglichkeiten für Kinder, Yogakurse, Hochzeitsempfänge und kleinere private Festlichkeiten, Schülernachhilfe und insgesamt die Zusammenarbeit mit der Heinrich-Grupe-Schule, Schreib-, Mal-, Theater- oder Tanzworkshops, Podiumsdiskussionen zu kommunalpolitischen Themen, Vereinsfeiern und vieles mehr.

Organisatoren und Besucher verließen die Veranstaltung mit dem Gefühl, an einem besonderen Ereignis teilgenommen zu haben. Rund 40 Personen hatten sich in eine Mailingliste für Unterstützer eingetragen, viele andere kündigten an, über die Homepage www.robinet-rosdorf.de an der Entwicklung teilzunehmen. RoBiNet plant nun für das kommende Jahr einen Probebetrieb, dessen Schwerpunkte sich an den Ergebnissen des Workshops orientieren werden.

Schwungvoller „Tanz in den Mai“

von Ruth Finkh

Unter dem Motto „Springtime is Swingtime“ lud der Verein RoBiNet 2019 wie bereits zwei Jahre zuvor zu einem fröhlichen Maitanz für die ganze Familie ein. Wie beim ersten Mal feierten rund 100 Tänzer und Musikfreunde zwischen 3 und 83 Jahren gemeinsam ein rauschendes Fest im frühlingshaft geschmückten Saal des Gemeindezentrums. Bereits die beiden rumänischen Akkordeonspieler, die als „Vorgruppe“ engagiert worden waren, lockten mit temperamentvollen Tangorhythmen Tänzer und Tänzerinnen  jeden Alters an.  Als die „Waitingroom Jazzband“ mit ihrem mitreißenden Sound aber die Bühne übernahm, gab es kein Halten mehr. Die Tanzfläche blieb belebt bis in die frühen Morgenstunden und alle Tische waren mit fröhlich plaudernden Gruppen besetzt. Auch einige junge Studentenpaare aus der Göttinger Swingtanzszene waren nach Rosdorf gekommen, um ihre hinreißenden, teilweise fast akrobatischen Schwünge und Figuren zwischen Normaltänzern und fröhlich hopsenden Kindern auszuprobieren. Die bunte Mischung des Publikums machte den jungen Leuten Riesenspaß und am nächsten Tag versicherten sie uns in einer freundlichen Dankmail, sie hätten ihre Entscheidung nicht bereut, „im Lande“ zu bleiben, statt die eigentlich geplante große Tanzveranstaltung in Hamburg zu besuchen!

Unterhaltsame Einlagen wie ein kurzer Tanzstunden-Film aus den sechziger Jahren und die wie immer witzig-souveräne Moderation durch Ralf Lesjak rundeten den Abend ab.

Wir hatten bewusst auf ein Eintrittsgeld verzichtet, damit auch Familien mit mehreren Kindern problemlos teilnehmen konnten. Die eingenommenen Spenden machten aber die Finanzierung leichter. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an all die großzügigen Spender – wie natürlich auch an die wunderbare „Waitingroom Jazzband“ mit dem Mühlen-Apotheker Jörg Baitz! Für den nächsten Maitanz seid ihr schon gebucht…

Lebendiger RoBiNet-Adventskalender 2018

von Ruth Finckh

Am Anfang unseres Adventskalender-Angebots am 22.12. 2018 stand ein Druckfehler. Die Kirchengemeinde hatte nämlich versehentlich für RoBiNet nicht den Mengershäuser Weg 3, sondern den Mengershäuser Weg 5 in ihren Kalender eingetragen. Doch bevor wir den Irrtum berichtigen konnten, stand schon unsere Nachbarin Astrid Kirstan vor der Tür. Nicht, um zu schimpfen, sondern um den Vorschlag zu machen, aus dem Fehler kurzerhand Wirklichkeit werden zu lassen! Im Mengershäuser Weg 5 gibt es nämlich einen geräumigen Carport, der sich mit etwas Phantasie und Lichterketten zu einem geschützten vorweihnachtlichen Treffpunkt machen lässt. Gesagt, getan. Am Nachmittag des 22. Dezember wurde geputzt, geschleppt und dekoriert, es wurde heißer Apfelsaft mit Zimt angesetzt – und es wurden Teller mit Rosmarinkeksen und kleine Töpfchen mit Rosmarinpflanzen hergerichtet. Der Abend stand nämlich, ganz im Sinne des diesjährigen RoBiNet-Kräuterprojekts, im Zeichen dieser Pflanze.

Als die Lichterketten und der Feuerkorb zu leuchten begannen und rund dreißig Gäste sich in unserem Weihnachts-Carport versammelten, breitete sich eine fröhlich-feierliche Stimmung aus, die an diesem regnerischen Tag selbst unsere eigenen Erwartungen übertraf. Burkhard Menking trug viel dazu bei, indem er auf dem Keyboard weihnachtliche Lieder zum Mitsingen anstimmte – teilweise spontan begleitet von der neunjährigen Melina auf der Blockflöte. Dann gab es ein modernes Kräutermärchen von Folke Tegethoff, das die Begegnung eines Rosmarinstrauches im Heiligen Land mit einer ganz besonderen Reisegruppe schilderte. Und schließlich wurde heißer Apfelsaft ausgeschenkt; man konnte Kekse knabbern, sich vergnügt unterhalten und am Ende als Gastgeschenk einen RoBiNet-Kräuterkalender mitnehmen, bevor man (hoffentlich beschwingt) zu den heimischen Weihnachtsvorbereitungen zurückkehrte.

Ein rundum gelungener Abend!

Cannabis: Geschichte, Fluch und Segen. Ein Vortrag von Elisabeth Jaritz und Jörg Baitz

von Ruth Finckh

„Cannabis? Ein merkwürdiges Thema für die Vorweihnachtszeit!“, dachte vielleicht der eine oder andere Rosdorfer, der die Ankündigung dieses Vortrages las, den das Rosdorfer Bildungs-Netzwerk (RoBiNet) organisiert hatte. Doch Thema und Termin hatten ihren Grund. Die Veranstaltung bildete den Abschluss einer Reihe mit zahlreichen Kräuterprojekten, die RoBiNet im Laufe des Jahres 2018 angeboten hat und die im demnächst erscheinenden „Rosdorfer Kräuterkalender 2019“ dokumentiert sind.

So interessierte sich eine Reihe von neugierigen Zuhörern für den abwechslungsreich gestalteten Vortrag des Mühlen-Apothekers Jörg Baitz und der früheren Rosdorfer Kinderärztin Elisabeth Jaritz. Die Hanfpflanze erwies sich dabei als wahrhaft „magisches“ Kraut – bereits vor Jahrtausenden zur Herstellung von Seilen und Stoffen genutzt, aber auch schon von den Skythen zur Erzeugung von Rauschzuständen verwendet, als Heilkraut gepriesen bei Hildegard von Bingen, gefürchtet als abhängig machende Droge und zugleich geschätzt von der modernen Medizin, die sich freilich zur Zeit noch ein wenig schwer damit tut, das heilende Potential der Cannabispflanze wirklich auszuschöpfen. Bislang fehlt es nämlich an aussagekräftigen Studien, die den Ärzten die Entscheidung für eine Cannabis-Verschreibung erleichtern würden – rechtlich ist bereits jetzt der Weg dafür frei. Wenn solche Untersuchungen in der nächsten Zeit durchgeführt werden, was die Vortragenden einhellig für wahrscheinlich hielten, dann werden neue Medikamente für Schmerz- und Krampfpatienten, für Depressionsgeplagte und vielleicht sogar für Krebsleidende zur Verfügung stehen. Freilich ist auch medizinisch abgegebener Cannabis nicht ohne Nebenwirkungen, sodass man bei der Beschreibung des legendären Krautes, wie Jörg Baitz abschließend betonte, vorerst bei der Formulierung „Fluch UND Segen“ bleiben muss.

Marien-Kräuterwanderung

Besuch des Biotops am Rosdorfer Bahndamm

Text:Ute Lesjak          Fotos:Ralf Lesjak

Mitte August konnten wir 11 kräuterinteressierte Besucher begrüßen, die das schöne Sommerwetter dazu nutzten, sich die verschiedenen Kräuterpflanzen im Bereich der alten Gleisanlagen erklären zu lassen. Unsere Expertin, die Umweltpädagogin Hildegard Liphardt, machte uns auf viele Pflanzen aufmerksam, die viele von uns aus dem eigenen Garten kennen. So erfuhren wir z.B. vom Vogelknöterich, dass er seine Vermehrung unter anderem über einen Kleber an den Samen sicherstellt. Die Samen haften an den Schuhsohlen und werden so weiterverteilt. Andere Pflanzen überlassen ihre Verbreitung dem Wind, Ameisen oder den Vögeln.

Am 15. August wird in vielen katholischen Gemeinden Mariä Himmelfahrt gefeiert, um die Mutter Gottes  zu ehren. Damit verbunden ist oftmals die Kräuterweihe, ursprünglich ein heidnisches Brauchtum bei dem den Göttern Kräuter geopfert wurden als Dank für deren Schutz und für die Heilkraft dieser Kräuter.

Zur Kräuterweihe bindet man die Kräuter zu örtlich sehr unterschiedlichen Kräuterbuschen ( Würzbuschen, Marienwisch, …) Diese Buschen werden in der Kirche geweiht.

Aus Überlieferungen ist bekannt, dass viele Kräuter als Heilpflanzen oder Grundnahrungsmittel genutzt wurden. Hat man ein sog. „Buschel“ gebunden, fügt man in der Mitte entweder eine Sonnenblume oder einen Apfel hinzu. Auch eine Königskerze, umwickelt mit anderen Kräutern, kann der strahlende Mittelpunkt eines solchen kunstvollen Gebindes sein, dessen Bestandteile nach der Weihe vollständig verwertet werden.

Auf unserer Wanderung konnten wir viele dieser Kräuter aufspüren, so z.B. das Labkraut (auch Liebfrauenbettstroh genannt), das Jakobskreuzkraut, den Beifuß, den wir als Würzmittel im Gänsebraten benutzen, den Natternkopf sowie das gelbblühende Fingerkraut (Potentilla) aus der Familie der Rosengewächse.

Über die Kommunikation zwischen den einzelnen Pflanzen einer Art hatten wir uns bisher nicht wirklich viele Gedanken gemacht. Nun erfuhren wir, dass Pflanzen eigentlich eine soziale Ader haben, es aber durchaus auch „Betrüger“ gibt, die sich  durch parasitäres Verhalten auf Kosten anderer durchmogeln. Pflanzen sind eben auch nur Menschen…..

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hildegard Liphardt. Sie hat uns  wieder auf eine spannende Reise ins Reich der Kräuter mitgenommen. Wir freuen uns schon auf`s nächste Mal!

Johannisnachts-Kräuterwanderung mit Korngeistern

von Ute Lesjak

Ende Juni fand das zweite Angebot des diesjährigen „Kräuterprojekts“ des Vereins RoBiNet statt. Bei strahlendem
Sonnenschein konnten wir insgesamt 14 kräuterinteressierte Besucher, darunter einige Kinder und die Hündin Lilly,
zu unserer Kräuterwanderung auf dem Wartberg begrüßen.
Die Umweltpädagogin Hildegard Liphardt leitete die Gäste an, wunderschöne Blumenkränze aus Wildblumen zu
flechten und brachte uns das Wissen um Schafgarbe, Giersch, Bienenfreund, Johanniskraut u.v.a. näher. Interessant
waren auch die alten Geschichten, die sich um die Korngeister ranken, die in den Getreidefeldern wohnen und den
Menschen seit jeher großen Respekt einflößten.
Vor allem die Kinder freuten sich, als sie anschließend über das „Johannisfeuer“ springen durften. Aufgrund der
Trockenheit verzichteten wir sicherheitshalber auf offene Flammen.
Aufregend wurde es, als die Kinder einen qualmenden Erdhaufen bemerkten, aus dem sogar Flammen loderten. Es
stellte sich heraus, dass es sich dabei um die Reste des diesjährigen Osterfeuers handelte, die von der eilig
herbeigerufenen Freiwilligen Feuerwehr Rosdorf schnell gelöscht werden konnten.
Nach all der Aufregung traten wir zufrieden den Heimweg an, zumal es mittlerweile merklich kühler geworden war.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hildegard Liphardt für die interessanten Einblicke in die magische Welt der
Kräuter. Am Samstag, den 18.08.18 wird eine Marien- Kräuterwanderung stattfinden, zu der wir alle Interessierten
heute schon einladen möchten. Den genauen Termin und den Treffpunkt werden wir demnächst bekanntgeben.

Von Holunderweibchen, Schafgarben und Löwenzähnen

von  Ruth Finckh

Das zweite Angebot aus dem diesjährigen „Kräuterprojekt“ des Vereins RoBiNet fand am vergangenen Mittwoch in der Mensa der Heinrich-Grupe-Schule statt. Rund ein Dutzend Gäste kamen zusammen, um phantasievolle Geschichten und Gedichte zum Thema „Kräuter“ zu hören, sich über die Zubereitung von entsprechenden Tees und Kaltgetränken zu informieren und dabei verschiedene Kräuterlimonaden zu probieren.

Die Lesung begann mit dem poetischen Märchen „Das Holunderweibchen“ von Hans Christian Andersen und führte dann über verschiedene Pflanzengedichte zu der Erzählung „Die Schafgarbe“ des zeitgenössischen Autors Folke Tegetthoff. Darin entschließt sich Gott, der zunächst, bäuchlings auf einer Wolke liegend, das unvernünftige Treiben der Menschen empört beobachtet, am Ende doch, großzügig ein universelles Heilkraut zu spendieren.

Während der unterhaltsamen Lesung gossen sich die Zuhörer eifrig aus den bereitstehenden Karaffen ein. Es gab Minz-Zitronen-Limonade, Holunderblütenschorle und ein Rhabarber-Rosmarin-Getränk. Alle drei stießen auf begeisterten Zuspruch, doch angesichts des schwülen Wetters trug die erfrischende Minze bei den meisten Gästen den Sieg davon.

Als Abschluss präsentierte Hildegard Liphardt eine Auswahl von Kräutern aus ihrem Garten, die sich allesamt als Teekräuter eignen, und erläuterte ihre Verwendung. Fazit: Nur genau bekannte Wildpflanzen nutzen, nach Geschmack zusammenstellen, kurz vor dem Aufbrühen sorgfältig zerkleinern. Das ist das ganze Geheimnis!

Die nächsten Entdeckungsreisen ins Reich der Kräuter können alle Interessierten am 23. Mai ab 16 Uhr in der Lernwerkstatt der HGS und am 21. Juni ab 18.30 bei einer Johannisnachts-Kräuterwanderung über den Wartberg unternehmen. Lassen Sie sich überraschen!

Rezept für  Kräuterlimonaden  

Zuckerwasser kochen (stark süßen, falls der Sirup haltbar sein soll, sonst weniger). Kräuter in kochenden Sud einlegen, vom Herd nehmen, abgedeckt über Nacht ziehen lassen, abseihen. Eventuell mit Zitronensäure aus der Apotheke oder Zitronensaft abschmecken. Falls der Sirup aufbewahrt werden soll, vor dem Abfüllen noch einmal hochkochen.

Würzig, wild und lecker: Auftakt des RoBiNet-Kräuterprojekts im Spielcafé Laterna Magica

von Ruth Finckh

„Kann ich den Löwenzahn haben?“, fragt unsere neunjährige Tochter und zieht entschlossen eine üppige, frisch gejätete Pflanze aus dem Unkrautkorb. „Wusstet ihr, dass man die Wurzel essen kann? Die schmeckt zuerst bitter, aber je länger man drauf rumkaut, desto leckerer wird sie. Hat mir Hildegard gezeigt. Wollt ihr mal probieren?“

Kein Zweifel, die kleine Probieraktion mit frischen Wild- und Zuchtkräutern, Quark und Baguette, die Hildegard Liphardt vom RUZ im Spielcafé Laterna Magica veranstaltete, hat ihre Wirkung nicht verfehlt!

Das Angebot bildete den Auftakt eines umfangreichen Kräuterprojekts, das der Verein RoBiNet für dieses Jahr geplant hat. Folgende Termine stehen bereits fest:

Mittwoch 16.5. 18:30 Mensa/Hof der HGS im Anschluss an das Spielcafé:

Lesung zum Thema: Kräuter in der Literatur (mit Ausschank von verschiedenen Kräuterlimonaden)

Mittwoch 23.5.

16:00

Kräuterexperimente in der Lernwerkstatt
Donnerstag 21.6.

18:30

Wanderung (Wartberg): Kräuter in der Johannisnacht
Samstag 18.8.

10:30

„Marienkräuterwanderung“ im Rosdorfer Wald

im Anschluss an das Brauchtum der Kräuterweihen nach Mariä Himmelfahrt (15.8.)

Außerdem ist an Kunstprojekte, Informationsangebote zum Thema Heilkräuter, Workshops zum Teemischen, Seifenherstellung und anderes gedacht.

Doch zurück zu dem spannenden Angebot im Spielcafé. Wegen des schönen Wetters hatte Hildegard Liphardt ihr üppiges Pflanzenbüfett im Schatten auf dem Schulhof aufgebaut und bald war sie umringt von neugierigen Gästen, die darauf brannten, immer neue Geschmacksexperimente zu veranstalten. Neben gewöhnlichen Speisezutaten wie Petersilie, Schnittlauch und Basilikum fanden sich folgende Pflanzen auf dem Tisch:

Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Bärlauch, rote Taubnessel, Gänseblümchen, Gundermann, Spitzwegerich, Sauerampfer, Scharbockskraut, Pimpernelle, Labkraut, Schafgarbenblätter, Gartenspringkraut, Vogelmiere, Ehrenpreis (Männertreu) und Beinwell.

Diese ungewohnten Leckereien (ja, auch Brennesselblätter kann man roh essen!) und die unerschöpflichen Geschichten und Erklärungen von Hildegard Liphardt machten den Nachmittag zu einem denkwürdigen Erlebnis. Wir freuen uns auf die nächsten Kräuter-Aktionen!

Englische Bücherzelle

von Ruth Finkh

Die englische Telefonzelle, die von Familie Lesjak angeschafft und vor dem MusiKuss im Sellenfried 1 aufgestellt wurde, konnte am 23.9. von RoBiNet ihrer Bestimmung übergeben werden. Ab sofort dient sie als Öffentlicher Bücherschrank für Noten und fremdsprachige Literatur. Jeder Interessierte kann Bücher ausleihen, einstellen oder einfach mitnehmen.

Die kleine Einweihungsfeier erhielt einen festlichen Rahmen durch die unterhaltsame Moderation von Ralf Lesjak, einen gelungenen Auftritt der Kinderenglisch-Gruppe von Antonia Braun, musikalische Beiträge von MusiKuss, eine von Ute Lesjak vorgetragene Kurzgeschichte und nicht zuletzt das englische Büfett mit Tee, Sandwiches und Kuchen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Einladung zur Phone Box Party

Unsere englische Telefonzelle wird

 am Samstag, den 23.09.2017 um 15 Uhr

im Sellenfried 1 in Rosdorf   eingeweiht.

Künftig soll sie als öffentlicher Bücherschrank für Noten und fremdsprachige Literatur dienen. Bei typisch englischen Snacks und Short Stories wollen wir die PhoneBox zum Leben erwecken und befüllen. 

Musikalische Häppchen werden von der Musi-Kuss Musizierschule gereicht. Wir laden Euch alle ganz herzlich dazu ein!

Noten- und Bücherspenden sind jederzeit willkommen.