Familien-Tanztee nach Urgroßmutters Art

Charleston tanzen

von Ruth Finckh

Ein bunt gemischtes Publikum fand sich am Nachmittag des 12. Oktober 2014 im Saal des Gemeindezentrums ein, um gemeinsam mit Spaß, Tanz und Unterhaltung die zwanziger Jahre aufleben zu lassen. Der Verein RoBiNet hatte zu der Veranstaltung geladen, die „Göttinger Nostalgiker“ für die Live-Musik gewonnen und den Saal mit Palmen, Spiegeln und weißen Tischdecken zeitgemäß dekoriert. Zur weiteren Einstimmung wurde eine von Ralf Lesjak liebevoll ausgewählte historische Bildershow an die Wand projiziert – und am Eingang wartete ein Topf Pomade auf diejenigen Herren, die vielleicht noch keine Zeit gefunden hatten, sich entsprechend fein zu machen. Ein Teil des Publikums erschien festlich kostümiert, ein anderer bewegte sich völlig unbefangen in Straßenkleidung und trug damit zu einer fröhlichen Mischung bei, die ganz im Sinne der Veranstalter war. Das Alter der eifrigen Tänzer variierte zwischen drei und dreiundachzig, und auch die Kenntnis von Tanzschritten, besonders beim Charleston, war recht unterschiedlich verteilt. Doch niemand fühlte sich davon gestört!

In den Pausen stürmte man das Buffet, das reichhaltig mit Tee, Kaffee, Kuchen und Sandwiches bestückt war. Wer wollte, konnte sich aber auch zurücklehnen und kleine Darbietungen genießen, die RoBiNet im Rahmen einer „Offenen Bühne“ anbot. Ralf Lesjak führte durch eine historische Bilderauswahl aus dem Familienalbum und setzte zur Krönung die lederne Motorradkappe und –brille seines Großvaters auf. Laetitia Diehl tanzte bravourös den Charleston vor, Amelie Lesjak inszenierte mit ihrem Vater ein Zauberkunststück, dazu kamen unterhaltsame Wortbeiträge und musikalische Darbietungen.

Alles in allem: Ein rauschendes Fest, finden wir, das im kommenden Jahr unbedingt wieder stattfinden sollte!

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